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Hilfe bei doppelseitige Lippen- Kiefer- Gaumen- und Segelspalte

Das ist Christabell unsere Mitarbeiterin vor Ort in Kamerun. Heute ist sie auf dem Weg nach Mfou um die Familie Elanga zu besuchen. Mfou ist ca. 50km von Yauondé, der Hauptstadt von Kamerun, entfernt. Familie Elanga hat unter anderem Zwillinge von denen einer eine doppelseitige Lippen- Kiefer- Gaumen- und Segelspalte hat. Der Unterschied in Entwicklung und Gewicht ist deutlich sichtbar.

Diese Art von Gesichtsfehlbildung ist genetisch bedingt und wiederholt sich ueber Generationen immer wieder. Unsere Mitarbeiterin wurde gleich nach der Geburt der Zwillingen verständigt. Als wir die Kinder zum ersten mal wogen hatte der große Junge 3100 g und der kleine, Francois, ganze 1000g weniger. Um das Kind richtig ernähren zu können und auf eine OP vorzubereiten versorgten wir die Familie mit speziellen Flaschen, Milchpulver und Babynahrung. Aufgrund des offenen Mund und Rachenraums von Francois ist er oft krank und hat eine Entwicklungsverzögerung. Wir haben ihn zum Arzt begleitet, die Kosten seiner Medizin und die seiner Arztbesuche übernommen. Da ein behindertes Kind in Kamerun auch eine große finanzielle Belastung für die Familie ist, benötigen sie eine Nachhaltige Unterstützung. Beide Eltern haben weder einen erlernten Beruf noch einen regelmäßiges Einkommen. Damit die Frau und der Mann selber für ihren Lebensunterhalt sorgen können, unterstützten wir die Familie beim Bau und der Ausrüstung eines kleinen Ladens. Dieser wurde vom Vater errichtet. Des weiteren erhielt er von uns eine Kettensäge so das er die Möglichkeit bekommt durch Holzverkauf die Familie finanziell zu unterstützen. Im Durchschnitt geben wir im Monat 75€ für den Unterhalt und die Medizinische Versorgung von Francois aus. Für die Existenzgründung seiner Eltern waren es 900€. Beide Elternteile mit einzubeziehen ist wichtig, da so das soziale Gleichgewicht gehalten wird und die Familie langfristig für sich selber sorgen kann. Im nächsten Schritt soll Francois operiert werden. Leider konnten wir aus politischen Gründen unseren Einsatz im November 2017 nicht durchführen. Des weiteren benötigt Hamami mehr finanzielle Mittel um ca. 30 weitere Kinder die auf ihre OP warten versorgen zu können.

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